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BETADIN 10% HAUTLÖSUNG

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BETADIN 10% HAUTLÖSUNG

Therapeutische Hinweise

Desinfektion und Reinigung geschädigter Haut (Wunden, Wunden usw.).

Dosierung und Art der Anwendung

Es wird zweimal täglich direkt auf kleine Wunden und Hautinfektionen aufgetragen. Eine Menge von 5 ml Lösung (enthält 50 mg Jod) reicht aus, um eine Fläche von ca. 15 cm pro Seite zu behandeln. Zur Hautantiseptik: Tragen Sie eine Schutzschicht der braunen Lösung auf, bis eine Farbe mittlerer Intensität erreicht ist: Es bildet sich ein Oberflächenfilm, der keine Flecken macht.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile. Hyperthyreose. Nicht anwenden bei Kindern unter sechs Monaten.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen werden nach ihrer Häufigkeit klassifiziert: Sehr häufig (≥ 1/10); Häufig (> 1/100 a Störungen des Immunsystems. Selten: Überempfindlichkeit; Sehr selten: Anaphylaktische Reaktion. Endokrine Pathologien. Sehr selten: Hyperthyreose * (manchmal mit Symptomen wie Tachykardie oder Agitiertheit); Nicht bekannt: Hypothyreose ***. Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen. Nicht bekannt: Elektrolyt-Ungleichgewicht **, metabolische Azidose **. Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes. Selten Kontaktdermatitis (mit Symptomen wie Erythem, Mikrobläschen und Pruritus) Sehr selten: Angioödem; Nicht bekannt: Exfoliative Dermatitis. Erkrankungen der Nieren und Harnwege. Nicht bekannt: Akute Niereninsuffizienz **, abnormale Blutosmolarität **. * Bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen in der Vorgeschichte (siehe Abschnitt Warnhinweise und besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung) nach hoher Jodaufnahme, z.B. nach längerer Anwendung von Povidon-Jod-Lösung zur Behandlung von Wunden und Verbrennungen auf großen Hautflächen. ** Kann nach Aufnahme großer Mengen von Povidon-Jodon auftreten (z. B. bei der Behandlung von Verbrennungen) *** Hypothyreose nach längerer oder ausgedehnter Anwendung von Povidon-Jodon Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen. Die Meldung von vermuteten Nebenwirkungen, die nach der Zulassung des Arzneimittels auftreten, ist wichtig, da dies eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels ermöglicht. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das nationale Meldesystem anzuzeigen: http://www.agenziafarmaco.gov.it/content/come-segnalare-una-sospetta-reazioneavversa.

Besondere Warnhinweise

Nicht für längere Behandlungen verwenden. Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit vorbestehender Niereninsuffizienz geboten, die eine regelmäßige Anwendung von Betadin auf geschädigter Haut benötigen. Nur für äußere Anwendung. Die Anwendung kann, insbesondere bei längerer Dauer, zu Sensibilisierungserscheinungen führen. Unterbrechen Sie in diesem Fall die Behandlung und ergreifen Sie geeignete therapeutische Maßnahmen. Bei Patienten mit Kropf, Schilddrüsenknoten oder anderen akuten und nicht akuten Schilddrüsenerkrankungen besteht das Risiko, nach Verabreichung großer Jodmengen eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) zu entwickeln. Bei dieser Patientenpopulation sollte Povidon-Jod-Lösung nicht über einen längeren Zeitraum und auf großen Körperoberflächen angewendet werden, es sei denn, dies ist strengstens vorgeschrieben. Auch nach Beendigung der Behandlung sollte nach den Frühsymptomen einer möglichen Hyperthyreose gesucht und gegebenenfalls die Schilddrüsenfunktion überwacht werden. Nicht mindestens 10 Tage vor der Durchführung eines Scans oder nach einer radioaktiven Jod-Szintigraphie oder bei der Behandlung mit radioaktivem Jod bei Schilddrüsenkrebs anwenden. Kinder und Jugendliche haben ein erhöhtes Risiko, nach Anwendung hoher Joddosen eine Hypothyreose zu entwickeln. Aufgrund der Durchlässigkeit der Haut und ihrer hohen Empfindlichkeit gegenüber Jod sollte die Anwendung von Povidon-Jod bei Kindern minimiert werden. Möglicherweise muss die Schilddrüsenfunktion des Kindes überprüft werden (zB T4- und TSH-Werte). Jede orale Einnahme von Povidon-Jod durch das Kind sollte vermieden werden. Im pädiatrischen Alter nur unter strenger Aufsicht und bei wirklicher Notwendigkeit anwenden. Das versehentliche Verschlucken oder Einatmen einiger Desinfektionsmittel kann schwerwiegende und manchmal tödliche Folgen haben. Den Kontakt mit den Augen vermeiden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Povidon-Jod-Lösung aufgrund der Fähigkeit des Jods, die Plazenta zu passieren und in die Muttermilch überzugehen, und der hohen Empfindlichkeit des Fötus und des Neugeborenen nur bei unbedingter Notwendigkeit und in der geringstmöglichen Dosis angewendet werden zu Jod. Darüber hinaus ist Jod in der Muttermilch stärker konzentriert als im Serum, daher kann es beim Fötus oder Neugeborenen eine vorübergehende Hypothyreose mit erhöhtem TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) verursachen.

Ablauf und Aufbewahrung

Betadin 10% kutane Lösung: bei einer Temperatur von nicht mehr als 25 ° C lagern.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Vermeiden Sie die gleichzeitige Verwendung anderer Antiseptika und Reinigungsmittel. Der Polyvinylpyrrolidon-Jod-Komplex ist bei pH-Werten zwischen 2,0 und 7,0 wirksam. Es ist möglich, dass der Komplex mit Proteinen oder anderen ungesättigten organischen Verbindungen reagiert, was zu einer Verringerung seiner Wirksamkeit führt. Die gleichzeitige Anwendung von Präparaten mit enzymatischen Komponenten zur Wundbehandlung führt zu einer Abschwächung der Wirkung beider Substanzen. Povidon-Jod sollte nicht gleichzeitig mit Produkten verwendet werden, die Quecksilbersalze oder Benzoinverbindungen, Carbonate, Gerbsäure, Alkali, Wasserstoffperoxid, Taurolidin und Silber enthalten. Die gleichzeitige Anwendung von Povidon-haltigen Arzneimitteln mit anderen Octedin-haltigen Antiseptika an derselben oder angrenzenden Stellen kann zu einer kurzzeitigen Verdunkelung der betroffenen Bereiche führen. Die oxidative Wirkung von Povidon-Jod-Präparaten kann bei einigen diagnostischen Labortests zu falsch positiven Ergebnissen führen (z. B. Toluidin- oder Guajak-Test zur Bestimmung von Hämoglobin oder Glukose in Kot oder Urin). Vermeiden Sie die gewohnheitsmäßige Anwendung bei Patienten, die gleichzeitig mit Lithium behandelt werden. Die Aufnahme von Jod aus einer Povidon-Jod-Lösung kann die Jodaufnahme der Schilddrüse verringern. Dies kann verschiedene Untersuchungen (Schilddrüsenszintigraphie, Bestimmung jodbindender Proteine, radioaktive Joddiagnostik) stören und eine geplante Behandlung der Schilddrüse mit Jod (Radiojodtherapie) unmöglich machen. Nach Beendigung der Behandlung muss eine angemessene Zeit verstreichen, bevor eine neue Szintigraphie durchgeführt wird.

Überdosis

Im Falle einer absichtlichen oder versehentlichen Überdosierung kann eine Hypo- oder Hyperthyreose auftreten. Die systemische Aufnahme von Jod nach wiederholter Anwendung des Tierarzneimittels auf ausgedehnten Wunden oder schweren Verbrennungen kann eine Reihe von Symptomen hervorrufen wie: metallischer Geschmack, vermehrter Speichelfluss, Brennen oder Stechen in Mund und Rachen, Reizung oder Schwellung der Augen, Fieber, Hautausschlag Haut, Durchfall und Magen-Darm-Störungen, Hypotonie, Tachykardie, metabolische Azidose, Hypernatriämie, Nierenversagen, Lungenödem und Schock. Bei versehentlicher Einnahme größerer Produktmengen eine symptomatische und unterstützende Behandlung einleiten, unter besonderer Berücksichtigung des Elektrolythaushalts sowie der Nieren- und Schilddrüsenfunktion.

Aktive Prinzipien

Betadin 10% 100 ml Lösung zur Anwendung auf der Haut enthalten: Wirkprinzip: Povidon-Jod (al 10% Jod) 10 g. Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile finden Sie in Abschnitt 6.1.

Hilfsstoffe

Betadin 10% kutane Lösung: Glycerin, Macrogollaurylether, Dibasisches Natriumphosphat-Dihydrat, Citronensäure-Monohydrat, Natriumhydroxid, Gereinigtes Wasser.

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