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OKITASK * OS GRAT 30BUST 40MG

042028050
50 Artikel

Okitast-Beutel sind zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen indiziert. Okitask Bukkalbeutel sind praktisch in der Anwendung und schnell in der Wirkung. Es wird empfohlen, dass Sie die folgenden Informationen vor der Verwendung lesen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis.





















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OKITASK * OS GRAT 30BUST 40MG

Therapeutische Hinweise

Schmerzen unterschiedlicher Herkunft und Art, insbesondere: Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Neuralgien, Menstruationsschmerzen, Muskel- und Knochenschmerzen.

Dosierung und Art der Anwendung

Erwachsene und Kinder über 15 Jahre: 1 Beutel, Einzeldosis oder 2-3 mal täglich wiederholt, in schmerzhaften Formen von größerer Intensität. Der Inhalt des Beutels kann direkt auf die Zunge gelegt werden. Es löst sich mit Speichel auf: Dadurch kann es ohne Wasser verwendet werden. Es ist vorzuziehen, das Produkt auf vollen Magen einzunehmen. Überschreiten Sie nicht die empfohlenen Dosen: insbesondere ältere Patienten sollten die oben angegebenen Mindestdosierungen einhalten. Die Therapiedauer muss auf die Überwindung der schmerzhaften Episode begrenzt werden.

Kontraindikationen

Das Arzneimittel darf in den folgenden Fällen nicht angewendet werden: • Patienten mit bekannten Überempfindlichkeitsreaktionen wie Bronchospasmus, Asthmaanfällen, akuter Rhinitis, Nesselsucht, Hautausschlag oder anderen allergischen Reaktionen auf Ketoprofen oder auf Substanzen mit einem ähnlichen Wirkmechanismus Wirkung (zum Beispiel Acetylsalicylsäure oder andere NSAIDs). Bei diesen Patienten wurden schwerwiegende, selten tödliche anaphylaktische Reaktionen beobachtet (siehe Abschnitt 4.8). • Patienten mit Überempfindlichkeit gegen einen der sonstigen Bestandteile; • drittes Schwangerschaftstrimester, bekannte oder vermutete Schwangerschaft, während der Stillzeit (siehe Abschnitt 4.6 – Schwangerschaft und Stillzeit) und bei Kindern unter 15 Jahren; • schwere Herzinsuffizienz • Patienten mit Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür, Gastritis und chronischer Dyspepsie; • Patienten mit Leukopenie oder Thrombozytopenie, mit anhaltenden Blutungen oder hämorrhagischer Diathese, die sich einer Behandlung mit Antikoagulanzien unterziehen; • Patienten mit schwerer Nieren- oder Leberinsuffizienz; • Patienten, die sich einer größeren Operation unterziehen. Darüber hinaus wird die gleichzeitige Anwendung mit anderen entzündungshemmenden Arzneimitteln und Acetylsalicylsäure nicht empfohlen. Aktives peptisches Ulkus/Blutung oder rezidivierendes peptisches Ulkus/Blutung in der Vorgeschichte (zwei oder mehr unterschiedliche Episoden mit nachgewiesener Ulzeration oder Blutung). Magen-Darm-Blutungen, Ulzerationen oder Perforationen in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer früheren NSAR-Behandlung.

Nebenwirkungen

Magen-Darm-System: Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind gastrointestinaler Natur. Magengeschwüre, Magen-Darm-Perforationen oder Blutungen, manchmal mit tödlichem Ausgang, können insbesondere bei älteren Menschen auftreten (siehe Abschnitt 4.4 – Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung). Häufigkeit und Ausmaß dieser Wirkungen werden durch die Einnahme des Arzneimittels auf vollen Magen deutlich reduziert. In Ausnahmefällen können die Manifestationen einer Überempfindlichkeit den Charakter schwerer systemischer Reaktionen (Kehlkopfödem, Glottisödem, Atemnot, Herzklopfen) bis hin zum anaphylaktischen Schock annehmen. In diesen Fällen ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich. Klassifikation der zu erwartenden Häufigkeiten: Sehr häufig (1/10), häufig (1/100 bis ≤ 1 / 10), gelegentlich (1/1000 bis ≤ 1 / 100), selten (1/10.000 bis ≤ 1 / 1000), sehr selten (≤1 / 10000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei der Anwendung von Ketoprofen bei Erwachsenen beobachtet: Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems • Selten: hämorrhagische Anämie • Nicht bekannt: Thrombozytopenie, Agranulozytose, Hypoplasie, Knochenmarkversagen Störungen des Immunsystems • Nicht bekannt: anaphylaktische Reaktionen (einschließlich Schock), Überempfindlichkeit Psychische Störungen • Nicht bekannt: Stimmungsschwankungen Erkrankungen des Nervensystems • Gelegentlich: Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit • Selten: Parästhesie • Nicht bekannt: Krämpfe, Dysgeusie Augenerkrankungen • Selten: verschwommenes Sehen (siehe Abschnitt 4.4 – Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung) Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths • Selten: Tinnitus Herzerkrankungen • Nicht bekannt: Herzinsuffizienz Gefäßpathologien • Nicht bekannt: Bluthochdruck, Vasodilatation Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums • Selten: Asthma • Nicht bekannt: Bronchospasmus (insbesondere bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylsäure und andere NSAR), Rhinitis, Dyspnoe, Kehlkopfödem, Glottisödem. Gastrointestinale Störungen • Häufig: Dyspepsie, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen • Gelegentlich: Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Gastritis • Selten: Stomatitis, peptisches Ulkus • Nicht bekannt: Exazerbation von Colitis und Morbus Crohn, gastrointestinale Blutung und Perforation, ulzerative Stomatitis, Melaena, Hämatemesis , Ulkus und Zwölffingerdarmperforation Leber- und Gallenerkrankungen • Selten: Hepatitis, erhöhte Transaminasen, erhöhte Serumbilirubinspiegel aufgrund von Lebererkrankungen Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes • Gelegentlich: Hautausschlag, Pruritus • Nicht bekannt: Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Alopezie, Urtikaria, Angioödem, bullöse Eruptionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse, Ödeme, HautausschlagNieren- und Harnwegserkrankungen: • Nicht bekannt: akutes Nierenversagen, interstitielle tubuläre Nephritis, nephritisches Syndrom, abnorme Nierenfunktionstests Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort • Gelegentlich: Müdigkeit, Ödeme Diagnosetest • Selten: Gewichtszunahme Klinische Studien und epidemiologische Daten deuten darauf hin, dass die Anwendung einiger NSAR (insbesondere in hohen Dosen und bei Langzeitbehandlungen) mit einem leicht erhöhten Risiko für arterielle thrombotische Ereignisse (z. B. Herzinfarkt) verbunden sein kann ) (siehe Abschnitt 4.4 – Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung). Meldung von vermuteten Nebenwirkungen Die Meldung von vermuteten Nebenwirkungen, die nach der Zulassung des Arzneimittels auftreten, ist wichtig, da dies eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels ermöglicht. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das nationale Meldesystem unter http://www.agenziafarmaco.gov.it/it/responsabili anzuzeigen.

Besondere Warnhinweise

Warnungen Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis für die kürzestmögliche Behandlungsdauer angewendet wird, die zur Kontrolle der Symptome erforderlich ist (siehe unten zu gastrointestinalen und kardiovaskulären Risiken). Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko von Ulzerationen oder Blutungen erhöhen können, wie orale Kortikosteroide, Antikoagulanzien wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Thrombozytenaggregationshemmer wie Aspirin (siehe Abschnitt 4.5 – Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln). und andere Formen der Interaktion). Die gleichzeitige Anwendung von OKITASK 40 mg Granulat mit anderen NSAIDs, einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer, sollte vermieden werden. Magen-Darm-Blutungen, Ulzerationen und Perforationen: Magen-Darm-Blutungen, Ulzerationen und Perforationen, die tödlich verlaufen können, wurden während der Behandlung mit allen NSAR zu jedem Zeitpunkt mit oder ohne Warnsymptome oder schwerwiegenden gastrointestinalen Ereignissen in der Vorgeschichte berichtet. Bei älteren Patienten und bei Patienten mit Geschwüren in der Anamnese, insbesondere bei Komplikationen durch Blutung oder Perforation (siehe Abschnitt 4.3 – Gegenanzeigen), ist das Risiko von Magen-Darm-Blutungen, Ulzerationen oder Perforationen bei erhöhten NSAR-Dosen höher. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigstmöglichen Dosis beginnen. Die gleichzeitige Anwendung von Schutzmitteln (Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) sollte bei diesen Patienten und auch bei Patienten in Betracht gezogen werden, die gleichzeitig niedrig dosiertes Aspirin oder andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko von gastrointestinalen Ereignissen erhöhen können (siehe unten und Abschnitt 4.5 – Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Formen der Interaktion). Patienten mit gastrointestinaler Toxizität in der Vorgeschichte, insbesondere bei älteren Patienten, sollten insbesondere in der Anfangsphase der Behandlung über alle abdominalen Symptome (insbesondere gastrointestinale Blutungen) berichten. Ältere Patienten: Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen von NSAR auf, insbesondere gastrointestinale Blutungen und Perforationen, die tödlich sein können (siehe Abschnitt 4.2 – Dosierung und Art der Anwendung). Wenn bei Patienten, die OKITASK 40 mg Granulat einnehmen, gastrointestinale Blutungen oder Ulzerationen auftreten, sollte die Behandlung abgebrochen werden. In Verbindung mit der Anwendung von NSAR wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen berichtet, von denen einige tödlich waren, einschließlich exfoliativer Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse (siehe Abschnitt 4.8 – Nebenwirkungen). In den frühen Stadien der Therapie scheinen Patienten einem höheren Risiko ausgesetzt zu sein: Der Beginn der Reaktion tritt in den meisten Fällen innerhalb des ersten Behandlungsmonats auf. OKITASK 40 mg Granulat sollte beim ersten Auftreten von Hautausschlag, Schleimhautläsionen oder anderen Anzeichen einer Überempfindlichkeit abgesetzt werden. Klinische Studien und epidemiologische Daten deuten darauf hin, dass die Anwendung einiger NSAR (insbesondere in hohen Dosen und zur Langzeitbehandlung) mit einem erhöhten Risiko für arterielle thrombotische Ereignisse (z. B. Myokardinfarkt oder Schlaganfall) verbunden sein kann. Derzeit liegen keine ausreichenden Daten vor, um ein ähnliches Risiko für Ketoprofen auszuschließen, wenn es als Tagesdosis eines Beutels, als Einzeldosis oder 2- bis 3-mal täglich verabreicht wird. OKITASK 40 mg Granulat enthält Aspartam als Süßungsmittel: Diese Substanz ist bei Patienten mit Phenylketonurie kontraindiziert. OKITASK 40 mg Granulat hat keinen Einfluss auf eine kalorienarme oder kontrollierte Ernährung und kann auch Diabetikern verabreicht werden. Vorsichtsmaßnahmen Patienten mit aktivem Magengeschwür oder mit Magengeschwüren in der Vorgeschichte. NSAR sollten bei Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) in der Vorgeschichte mit Vorsicht angewendet werden, da diese Zustände verschlimmert werden können (siehe Abschnitt 4.8 – Nebenwirkungen). Zu Beginn der Behandlung sollte die Nierenfunktion bei Patienten mit Herzinsuffizienz, Zirrhose und Nephrose, bei Patienten unter Diuretikatherapie, bei Patienten mit chronischer Nierenfunktionsstörung, insbesondere bei älteren Patienten, sorgfältig überwacht werden. Bei diesen Patienten kann die Verabreichung von Ketoprofen zu einer durch die Hemmung von Prostaglandinen bedingten Abnahme des renalen Blutflusses und zu Nierenversagen führen. Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Hypertonie und/oder kongestiver Herzinsuffizienz in der Vorgeschichte ist vor Behandlungsbeginn Vorsicht geboten, da im Zusammenhang mit der Behandlung mit NSAR über Flüssigkeitsretention, Hypertonie und Ödeme berichtet wurde. Wie bei anderen NSAR muss bei Vorliegen einer Infektion berücksichtigt werden, dass die entzündungshemmenden, schmerzstillenden und fiebersenkenden Eigenschaften von Ketoprofen häufige Symptome des Fortschreitens der Infektion wie Fieber maskieren können. Bei Patienten mit abnormalen Leberfunktionswerten oder mit Lebererkrankungen in der Vorgeschichte sollten die Transaminasenspiegel regelmäßig überprüft werden, insbesondere während einer Langzeittherapie. Bei der Anwendung von Ketoprofen wurden seltene Fälle von Gelbsucht und Hepatitis berichtet. Zu Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Stillzeit siehe Abschnitt 4.6. Patienten mit Asthma im Zusammenhang mit chronischer und allergischer Rhinitis, chronischer Sinusitis und/oder Nasenpolypen haben ein höheres Risiko für Allergien gegen Acetylsalicylsäure und/oder NSAIDs als der Rest der Bevölkerung. Die Verabreichung dieses Arzneimittels kann Asthmaanfälle oder Bronchospasmen verursachen, insbesondere bei Patienten, die gegen Acetylsalicylsäure oder NSAR allergisch sind (siehe Abschnitt 4.3 – Gegenanzeigen). Daher sollte das Produkt bei diesen Patienten sowie bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung oder Nephropathie nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden. Wie bei anderen NSAR sollten Patienten mit unkontrollierter Hypertonie, kongestiver Herzinsuffizienz, bestehender ischämischer Herzkrankheit, peripherer arterieller Verschlusskrankheit und/oder zerebrovaskuläre Erkrankung nur nach sorgfältiger Abwägung mit Ketoprofen behandelt werden. Ähnliche Überlegungen sollten vor Beginn einer Langzeitbehandlung bei Patienten mit Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zB Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus, Rauchen) angestellt werden. Bei Sehstörungen, wie verschwommenem Sehen, sollte die Behandlung abgebrochen werden. Wenden Sie sich nach einigen Behandlungstagen ohne nennenswerte Ergebnisse an Ihren Arzt. Bei Patienten mit allergischen Manifestationen oder früherer Allergie mit Vorsicht anwenden. Patienten mit aktueller oder früherer Magen-Darm-Erkrankung sollten sorgfältig auf das Auftreten von Verdauungsstörungen, insbesondere Magen-Darm-Blutungen, überwacht werden. Bei Patienten mit Leberporphyrie ist Vorsicht geboten, da das Arzneimittel einen Anfall auslösen kann. Einige epidemiologische Hinweise deuten darauf hin, dass Ketoprofen im Vergleich zu anderen NSAR mit einem höheren Risiko einer schweren gastrointestinalen Toxizität verbunden sein kann, insbesondere bei hohen Dosen (siehe auch Abschnitte 4.2 – Dosierung und Art der Anwendung und 4.3 – Gegenanzeigen). Ältere Patienten sind anfälliger für eine verminderte Nieren-, Herz-Kreislauf- oder Leberfunktion.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft Die Hemmung der Prostaglandinsynthese kann die Schwangerschaft und/oder die embryonale/fetale Entwicklung beeinträchtigen. Ergebnisse epidemiologischer Studien deuten auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten und kardiale Missbildungen sowie Gastroschisis nach Anwendung eines Prostaglandinsynthesehemmers in der Frühschwangerschaft hin. Das absolute Risiko für Herzfehlbildungen stieg um weniger als 1%, bis zu ca. 1,5%. Es wurde angenommen, dass das Risiko mit der Dosis und der Dauer der Therapie ansteigt. Bei Tieren führte die Verabreichung von Prostaglandinsynthesehemmern zu einem Anstieg des Prä- und Postimplantationsverlustes und der embryofetalen Mortalität. Darüber hinaus wurde bei Tieren, die während der organogenetischen Phase Prostaglandinsynthesehemmer erhielten, eine erhöhte Inzidenz verschiedener Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer, berichtet. Daher sollte Ketoprofen während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist unbedingt erforderlich. Wenn Ketoprofen von einer schwangeren Frau oder während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters angewendet wird, sollte die Dosierung für die kürzestmögliche Behandlungsdauer so niedrig wie möglich gehalten werden. Während des dritten Schwangerschaftstrimesters können alle Prostaglandinsynthesehemmer den Fötus folgenden Belastungen aussetzen: • kardiopulmonaler Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Arteriengangs und pulmonaler Hypertonie); • Nierenfunktionsstörung, die bei Oligo-Hydroamnion zu Nierenversagen führen kann; der Mutter und dem Neugeborenen am Ende der Schwangerschaft zu: • einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit und einer thrombozytenaggregationshemmenden Wirkung, die bereits bei sehr niedrigen Dosen auftreten kann; • Hemmung von Uteruskontraktionen, die zu verzögerten oder verlängerten Wehen führen. Daher ist Ketoprofen während des dritten Schwangerschaftstrimesters kontraindiziert. Fütterungszeit Es liegen keine Informationen zur Ausscheidung von Ketoprofen in die Muttermilch vor. Ketoprofen ist während der Stillzeit kontraindiziert. Fruchtbarkeit Die Anwendung von NSAIDs kann die weibliche Fruchtbarkeit verringern und wird bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sowie die Einnahme von Arzneimitteln, die die Prostaglandinsynthese und Cyclooxygenase hemmen, nicht empfohlen. Bei Frauen mit Fruchtbarkeitsproblemen oder bei Frauen, die sich einer Fruchtbarkeitsuntersuchung unterziehen, sollte die Anwendung von NSAR abgesetzt werden.

Ablauf und Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Kombinationen nicht empfohlen Andere NSAR (einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer) und hohe Salicylate-Dosen: erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen. Antikoagulanzien (Heparin und Warfarin) und Thrombozytenaggregationshemmer (Ticlopidin, Clopidogrel): Erhöhtes Blutungsrisiko (siehe - Abschnitt 4.4 - Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung). Wenn eine gleichzeitige Anwendung unvermeidbar ist, sollten die Patienten engmaschig überwacht werden. Lithium: Risiko erhöhter Lithiumspiegel im Plasma, die aufgrund einer verminderten renalen Lithiumausscheidung toxische Spiegel erreichen können. Falls erforderlich, sollten die Plasma-Lithiumspiegel engmaschig überwacht und die Lithiumdosis während und nach der NSAR-Therapie angepasst werden. Methotrexat, bei Dosen über 15 mg / Woche: Erhöhtes Risiko einer hämatischen Toxizität von Methotrexat, insbesondere bei Verabreichung in hohen Dosen (> 15 mg / Woche), möglicherweise im Zusammenhang mit einer Verschiebung von Methotrexat-bindenden Proteinen und einer verminderten renalen Clearance. Daher sollten Patienten, die sich einer Behandlung mit solchen Arzneimitteln unterziehen, vor der Einnahme des Produkts ihren Arzt konsultieren. Verbände mit Vorsorgebedarf Diuretika: Patienten, die Diuretika einnehmen, und darunter diejenigen, die besonders dehydriert sind, sind am stärksten gefährdet, infolge der durch die Hemmung von Prostaglandinen verursachten Verringerung der Nierendurchblutung ein Nierenversagen zu entwickeln. Diese Patienten sollten vor Beginn der gleichzeitigen Anwendung rehydriert werden und die Nierenfunktion (siehe Abschnitt 4.4) nach Beginn der Behandlung engmaschig überwacht werden. NSAIDs können die Wirkung von Diuretika reduzieren. ACE – Hemmer und Angiotensin-II-Antagonisten: Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (z. B. dehydrierte Patienten und ältere Patienten) kann die gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers oder Angiotensin-II-Antagonisten und Wirkstoffen, die die Cyclooxygenase hemmen können, zu einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion führen, einschließlich einer möglichen akuten Nierenfunktionsstörung Fehler. Daher sollte die Kombination mit Vorsicht angewendet werden, insbesondere bei älteren Patienten. Die Patienten sollten ausreichend hydratisiert werden und eine Überwachung der Nierenfunktion sollte nach Beginn einer Begleittherapie in Betracht gezogen werden. Methotrexat in Dosen unter 15 mg / Woche: Führen Sie in den ersten Wochen der Kombination wöchentlich eine Kontrolle des Blutbildes durch. Erhöhen Sie die Häufigkeit der Überwachung auch bei einer leichten Verschlechterung der Nierenfunktion sowie bei älteren Menschen. Kortikosteroide: erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder -Blutungen (siehe Abschnitt 4.4 – Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung). Pentoxifyllin: erhöhtes Blutungsrisiko. Häufigere klinische Kontrollen und Überwachung der Blutungszeit. Alle Wechselwirkungen mit den folgenden Arzneimitteln sollten berücksichtigt werden: orale Antidiabetika Zu beachtende Assoziationen : Antihypertensiva (Betablocker, ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Antagonisten, Diuretika): Die Behandlung mit einem NSAR kann die Wirkung von Antihypertensiva durch Hemmung der Synthese gefäßerweiternder Prostaglandine verringern. Thrombolytika und Anti-Aggregationsmittel: erhöhtes Blutungsrisiko. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs): erhöhtes Risiko für Magen-Darm-Blutungen (siehe Abschnitt 4.4 – Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung). Probenecid: Die gleichzeitige Anwendung von Probenecid kann die Plasmaclearance von Ketoprofen deutlich verringern. Diphenylhydantoin und Sulfonamide: Da die Proteinbindung von Ketoprofen hoch ist, kann es erforderlich sein, die Dosierung von gleichzeitig verabreichtem Diphenylhydantoin oder Sulfonamiden zu reduzieren.

Überdosis

Bei Dosen von bis zu 2,5 g Ketoprofen wurden Fälle von Überdosierung berichtet. In den meisten Fällen waren die beobachteten Symptome gutartig und beschränkten sich auf Lethargie, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit und Bewusstlosigkeit sowie Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Oberbauchschmerzen. Magen-Darm-Blutungen, Hypotonie, Atemdepression und Zyanose können ebenfalls auftreten. Es gibt kein spezifisches Antidot gegen eine Ketoprofen-Überdosierung. Bei Verdacht auf eine massive Überdosierung wird eine Magenspülung empfohlen und eine symptomatische und unterstützende Behandlung eingeleitet, um die Dehydratation auszugleichen, die Harnausscheidung zu überwachen und, falls vorhanden, eine Azidose zu korrigieren. Bei Nierenversagen kann eine Hämodialyse hilfreich sein, um das Medikament aus dem Blutkreislauf zu entfernen.

Aktive Prinzipien

Jeder Beutel enthält: Wirkprinzip: Ketoprofen Lysinsalz 40 mg (entsprechend 25 mg Ketoprofen) Eine vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

Hilfsstoffe

Povidon, kolloidale Kieselsäure, Hydroxypropylmethylcellulose, Eudragit EPO, Natriumdodecylsulfat, Stearinsäure, Magnesiumstearat, Aspartam, Mannit, Xylit, Talkum, Limettengeschmack, Zitronengeschmack, frischer Geschmack

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